Dienstag, 1. Januar 2013

Silvestermenü

Nach einem schönen, gemütlichen Lauf und anschließender Stärkung mit Kaffee und Kuchen kommt noch - wie versprochen - das Silvestermenü.



Menü
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Geröstetets Brot mit Avocadobutter
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Frischer Marktsalat mit Orangendressing
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Schweinefilet mit Kartoffelgratin und karmallesierten Möhren
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Birnen-Mandel-Ragout mit Vanilleeis





Avocadobutter


Zutaten:

1 Avocado
50 g weiche Butter
1/2 Knoblauchzehe
Saft einer 1/2 Zitrone (je nach Säure, vielleicht auch weniger)
Worcestersauce
Tabascosauce
1 TL Petersilie oder Basilikum, gehackt


Zubereitung:

Das Avocadofleisch, die Butter und den Knoblauch mit dem Pürierstab oder einer Gabel zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. 

Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Worcester- und Tabascosauce abschmecken. Kräuter hinzufügen.



Schweinefilet

Zutaten:

400 g Schweinefilet
4 EL Olivenöl
2 EL grobes Meersalz
2 EL Thymianblättchen
1 TL Curry
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 EL schwarze Pfefferkörner
100 ml Weißwein
1 EL Zitronensaft


Zubereitung:

Die Gewürze im Mörser zerkleinern. Das Fett vom Schweinefilet entfernen und mit dem Olivenöl bepinseln. Anschließend in der Gewürzmischung wälzen und zwei bis drei Stunden in der Marinade ziehen lassen.

Den Dampfgarer auf 180 Grad und Feuchtestufe 60 % vorheizen.

Das Schweinefilet in einem geschlossenen und geölten Garbehälter mit dem Kerntemperaturfühler in den Dampfbackofen geben und die Kerntemperatur auf 70 Grad einstellen. Sobald die Kerntemperatur erreicht ist, das Schweinefilet herausnehmen, in Alufolie einwickeln und warmhalten (z. B. Backofen bei 70 Grad).

Bei Zubereitung im Backofen diesen auf 200 Grad vorheizen. Auf das Schweinefilet eine Scheibe Butter legen und in den Backofen schieben. Sobald die Butter zerlaufen ist, eine weitere Scheibe Butter auf das Schweinefilet geben. Den Vorgang wiederholen bis das Schweinefilet eine goldgelbe Farbe bekommt. Das Schweinefilet herausnehmen und mit dem Finger prüfen, ob es durch ist (gibt es noch sehr nach, weitere zwei bis drei Minuten im Backofen belassen).

Den Garbehälter mit Weisswein und Zitronensaft ablöschen bis sich der Bratensatz löst. In einen kleinen Topf umschütten und bei mittlerer Hitze reduzieren. Soße abschmecken.

Das Schweinefilet aufschneiden und mit der Weissweinsoße begießen. 



Kartoffelgratin

Zutaten:

500 g Kartoffeln
300 ml Sahne
1 Eigelb
Butter für die Form
Muskatnuss


Zubereitung:

Rohe Kartoffeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Auflaufform ausbuttern und die Kartoffeln in die Form schichten.

Sahne, Eigelb, Salz, Pfeffer und Muskat miteinander verrühren. Die Sahnemasse über die Kartoffelscheiben geißen.

Das Kartoffelgratin im Dampfbackofen bei 180 Grad und 60 % Feuchte 30 Minuten backen.


Karamellisierte Karotten

Die Karotten lassen sich wundebar vorbereiten. Ich habe sie schon mittags zubereitet und dann nur noch frisch in der Pfanne angebraten.

Zutaten:

4 Möhren
1 EL brauner Zucker
Salz
Pfeffer


Zubereitung:

Möhren schälen und in Streifen schneiden.

Im Dampfbackofen bei 100 Grad und 100 % Feuchte zwölf Minuten garen.

In einer Pfanne den Zucker karamellisieren und die Karotten kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Birnen-Mandel-Ragout

Zutaten:

4 Birnen
25 g Zucker
25 ml Apfelsaft
2 cl Calvados
1 Vanilleschote
25 g Mandelblättchen
Vanilleeis


Zubereitung:

Birnen schälen, entkernen und in ein cm große Stücke schneiden.

Den Zucker in einem Topf goldgelb karmellisieren. Die Birnenwürfel zugeben und gut umrühren. Anschließend mit dem Apfelsaft und dem Calvados ablöschen. 

Die Vanilleschote auskratzen, das Vanillemark und die ausgekratzte Stange zu den Birnen geben. 

Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten.

Sobald die Birnen weich gekocht sind, die Vanillestange entfernen und die gerösteten Mandelblättchen unterheben.

Das warme Birnen-Mandel-Ragout warm mit Vanilleeis servieren.

Buon Appetito!

Eure Jules

Neujahrsbrezeln

Ich hoffe, Ihr habt alle das neue Jahr gut angefangen und gestern schön gefeiert. Eigentlich wollte ich gestern schon bloggen, aber da Mr. Jules und ich entschieden hatten, Silvester zu Hause mit einem leckeren Menü zu verbringen, waren wir dann doch ganz schön mit den Vorbereitungen eingespannt. Das Silvestermenü blogge ich dann noch. Versprochen. 

Am Silvestermorgen werden bei uns traditionell Neujahrsbrezeln gegessen. In der Vergangenheit habe ich sie oft beim Bäcker gekauft. Dieses Jahr hatte ich es erstens vergessen und zweitens keine Lust mich in die riesige Schlange beim Bäcker anzustellen. Also habe ich nach einem Rezept gesucht. Ich muss ehrlich zugeben, ich bin kein Fan von der grünen Seite mit der Kochmütze, aber hier habe ich das Rezept für meine Neujahrsbrezel gefunden. Ich habe nur die Hälfte des Rezeptes gemacht und daraus zwei kleine Brezeln zubereitet. Zugegebenermaßen erinnern die Prachtstücke wenig an schlanke Brezeln, aber geschmacklich waren sie ganz wunderbar. Wir haben sie uns heute morgen ganz genüßlich mit Milchkaffee und süßer Marmelade schmecken lassen. 
 
 


Zutaten:
1 Päckchen Trockenbackhefe
250 ml Milch
500 g Mehl
80 g Butter
80 g Zucker
1/2 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Ei
1 Messerspitze Salz
1 Eigelb 


Zubereitung:

Die Trockenbackhefe mit dem Mehl mischen. Die Butter in einem Topf schmelzen.

Mehl, Zucker, Zitronenschale, flüssiger Butter, Eier, Salz und  lauwarme Milch zu einem Teig verkneten. 

Den Teig 30 Minuten gehen lassen. Ich habe ihn im Dampfbackofen bei 30 Grad mit der Funktion Gären gehen lassen.

Den Teig zu einer langen Rolle formen und als als Brezel auf ein geöltes Blech legen.  Anschließend nochmals 20 Minuten auf dem Blech gehen lassen. 

Den Dampfbackofen auf 150 Grad und 30 % Feuchtigkeit vorheizen. Das Eigelb mit etwas Wasser mischen und die Brezeln damit bestreichen. Im Dampfbackofen 30 Minuten goldgelb backen.

Buon Appetito!

Eure Jules 

Quelle: Neujahrsbrezeln

Sonntag, 23. Dezember 2012

Merry Christmas...



 


Was duftet und was bräunt so fein?
Das kann doch nur ein Apfel sein,
der in der Röhre liegt und schmort,
der seinen Duft in Nasen bohrt,
und Tröpfchen auf die Zunge lockt,
das einem fast der Atem stockt,
in schönster Weihnachtsharmonie,
gefüllt mit leckrer Nostalgie,
mit Zimt, Rosinen, weicher Butter,
mit süßen Mandeln, wie bei Mutter,
und lieb umhüllt mit vielen Nüssen,
du schöne Weihnacht, ich könnt’ dich küssen.

 
Ich wünsche euch ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Familie. Genießt die besinnliche Zeit bei Glühwein, Plätzchen und vielleicht einem schönen Spaziergang. 

Weihnachtliche Grüße sendet euch Eure 
Jules



Samstag, 22. Dezember 2012

Glühwein

Nun rückt Weihnachten mit schnellen Schritten näher und ich habe bisher nur ein Weihnachtsrezept gepostet. Für mich gehört in diese Zeit Weihnachtsmärkte, Plätzchen, Gemütlichkeit, Entspannung, Weihnachtsmusik, ein gutes Buch und natürlich dazu eine Tasse Glühwein. Und der sollte am Besten selbstgemacht sein. In der Dezemberausgabe der Wohnen & Garten habe ich ein tolles Rezept für einen selbstgemachten Glühwein gefunden und gleich ausprobiert. Typisch für diese Jahreszeit haben wir ihn mit einem gut gefüllten Plätzchenteller vorm Kamin genossen. 





 
Zutaten:

2 unbehandelte Orangen
ca 6 Nelken
200 ml Johannisbeersaft
600 ml Rotwein (leicht und trocken)
2-3 EL Honig
1 Zimtstange


Zubereitung:

Die Orangen waschen. Eine Orange filetieren. Von der zweiten Orange den Saft auspressen. 

Diesen mit den übrigen Orangenspalten, dem Beerensaft, dem Rotwein, Honig, den Nelken und der Zimtstange aufkochen lassen. 

Etwa zehn Minuten bei niedriger Temperatur ziehen lassen. Den Glühwein in Gläser füllen und sofort servieren.

Buon Appetito! 

Eure Jules

Dickens Festijn

Oh je.... schon wieder ist viel Zeit zwischen meinem letzten Post vergangen. Dabei hatte ich mir fest vorgenommen mehr Regelmäßigkeit ins posten zu bringen. Aber irgendwie hat es nicht geklappt. Die letzten Arbeitstage für dieses Jahr waren nicht gerade Erholung und dann hat es mich auch noch mit einer bösen Erkältung erwischt. Aber genug Gejammer... 

Seitdem ich vor mehreren Jahren schon in einer Zeitschrift auf das Dickens Festijn aufmerksam geworden bin, hatte ich mir für die vergangenen Weihnachtsfeste einen Besuch fest eingeplant. Aus irgendwelchen Gründen hat es aber nie geklappt. Zumal Deventer auch nicht unbedingt um die Ecke liegt. Auch dieses Jahr stand der Besuch schon fast auf der Kippe, aber Mr. Jules hat alles dafür gegeben und diesen Besuch möglich gemacht. Und ich kann nur sagen, dankeschön für diesen wundervollen Ausflug. Er war genauso begeistert wie ich. Aber überzeugt euch selbst... 



















Eure Jules


 

Sonntag, 25. November 2012

Quarkstollen

So langsam rückt die Weihnachtszeit mit großen Schritten näher und da ich mir fest vorgenommen habe, dieses Jahr diese wunderschöne Zeit so entspannt wie möglich zu verbringen, wurde dieses Wochenende die "Weihnachtsbäckerei" eröffnet. Neben den klassischen Plätzchen gehört für mich auch der Christstollen zur Weihnachtsbäckerei. Nachdem ich im Laufe der Jahre viele unterschiedliche Stollen (gekauft oder selbstgebacken) probiert habe, bin ich doch wieder zu dem Rezept meiner Mutter zurückgekehrt, denn für mich ist er einfach der "BESTE"... und wunderbar einfach zuzubereiten. Das Rezept ist eigentlich für die Zubereitung eines Stollens gedacht. Ich mache jedoch immer aus dem Teig zwei kleinere Stollen, denn ich finde die Größe einfach handlicher was die Aufbewahrung betrifft. Aber das könnt Ihr ja selbst entscheiden.





Zutaten:

500  g Weizenmehl
1 Päckchen Backpulver
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Tropfen Bittermandel Aroma
1 Fläschen Rum Aroma
1/2 Fläschen Backöl Zitrone
1 Messerspitze gemahlener Kardamon
1 Messerspitze gemahlene Muskatblüte
2 Eier
125 g Butter
50 g Rinderfett
250 g Magerquark
125 g Korinthen
250 g Rosinen
150 g gemahlene Mandeln
100 g Zitronat
50 g zerlassene Butter
50 g Puderzucker


Zubereitung:

Mehl und Backpulver mischen und sieben. 

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

In die Mehl-Backpulver-Mischung in der Mitte eine Vertiefung drücken. Zucker, Vanillezucker, Gewüze und Eier hineingeben und mit einem Teil des Mehls zu einem dicken Brei verarbeiten.

Auf den Brei, das in Stücke geschnittene kalte Fett (Butter und Rinderfett), Quark, Rosinen, Korinthen, Nüsse und Zitronat geben. Mit Mehl bedecken und alle Zutaten von der Mitte aus zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls der Teig klebt, noch etwas Mehl zufügen.

Teig halbieren und Teighälften zu je einem Stollen formen. Den Stollen auf einem mit Backpapier belegtes Blech legen. 

Den Stollen im vorgeheizten Backofen 10 Minuten backen (damit der Stollen die Form behält und nicht auseinander läuft). Anschließend die Temperatur auf 155 Grad reduzieren und weitere 45 Minuten backen.

Nach dem Backen den noch warmen Stollen mit der zerlassenen Butter bestreichen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

Buon Appetito! 

Eure Jules

Samstag, 3. November 2012

I love Cookies

Man darf es eigentlich gar nicht sagen, aber in unserem Kühlschrank tummelte sich vom Osternest noch ein vergessener Osterhase einer SEHR guten Schokoladenmarke. Mr. Jules und ich wollten ihn irgendwie nicht essen und da er zum wegwerfen viel zu schade ist, musste er irgendwie "verbacken" werden. Ich wollte schon ewig mal Cookies ausprobieren und so hatte ich quasi das perfekte Rezept für ihn gefunden: Schoko-Cookies!!!!






Zutaten (Grundteig):

125 g weiche Butter
175 g Zucker
Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei (Größe M)
200 g Mehl
1 TL Backpulver

1 Schokohasen
Backpapier

Zubereitung:

Backofen auf 150 Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Osterhasen in einem Mörser zerstückeln.

Butter, Zucker, 1 Prise Salz und Vanillezucker mit dem Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren. Ei unter rühren.

Mehl und Backpulver mischen und unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren. Anschließend die Schokostückchen unterheben.

Mit einem Esslöffel je neun Teighäufchen mit etwas Abstand auf die Bleche setzen - sie laufen beim Backen auseinander (keine Sorge - aus den unförmigen Kleksen werden runde Cookies!)

Cookies nacheinander im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. zehn Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch etwas weich ist (bei meinem Ofen waren es ca 18 Minuten). 

Cookies kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann samt Papier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Buon Appetito! 

Eure Jules

Quelle:
Lecker Bakery - Special -2012 -Nr. 3