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Montag, 1. April 2013

Minigugelhupf und Osterlämmchen

Ich hoffe, ihr genießt alle die freien Tage und macht es euch so richtig schön. Bei uns wechseln sich die folgenden Tätigkeiten ab: Schlafen..., essen..., faulenzen..., essen..., faulenzen..., schlafen... alles in beliebiger Reihenfolge :-) Bei dem Wetter genau das Richtige.

Um nicht zuviel Eintönigkeit bei diesen anspruchsvollen Tätigkeiten einkehren zu lassen, wollte ich euch noch schnell das Rezept von meinem diesjährigen Osterlamm posten. Dieses Jahr gab es nur ein Osterlämmchen und mit dem restlichen Teig habe ich kurzerzhand meine Minigugelhupfform gefüllt. Ich finde die Größe so schön und die Gugelhupf sehen einfach süß aus. Das Rezept habe ich von einer lieben Arbeitskollegin und ist in Sachen Osterlamm mein absoluter Favourit. Schön fluffig (liegt bestimmt an der Menge des Eierlikörs :-) ) und nicht zu süß. Das Rezept reicht für einen normalen Guggelhupf und muss somit nicht nur an Ostern gemacht werden.
 






 Zutaten

5 Eier
1 Päckchen Puderzucker
5 Päckchen Vanillezucker
250 ml Sonnenblumenöl
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Flasche Eierlikör

Zubereitung

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.

Das Öl mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker verrühren. Ich verwende nur ungefähr 4/5 des Päckchen. Der Rest ist für den Guß. 

Anschließend die Eier unterrühren und zwar schön lange bis der Teig hell und fluffig ist. 

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in mehreren Portionen mit dem Eierlikör unterrühren. Auch hier ungefähr 2 Fingerbreit Eierlikör für den Guss aufheben.

Die Backzeit für einen normalen Gugelhupf beträgt 45 bis 55 Minuten. Die Minigugelhupf haben be mir nur 30 bis 35 Minuten benötigt.


Genießt noch den Ostermontag bevor morgen die (kurze) Arbeitswoche wieder startet. Ich werde mich jetzt wieder dem faulenzen widmen... oder doch lieber was essen???

Eure Jules

Dienstag, 1. Januar 2013

Neujahrsbrezeln

Ich hoffe, Ihr habt alle das neue Jahr gut angefangen und gestern schön gefeiert. Eigentlich wollte ich gestern schon bloggen, aber da Mr. Jules und ich entschieden hatten, Silvester zu Hause mit einem leckeren Menü zu verbringen, waren wir dann doch ganz schön mit den Vorbereitungen eingespannt. Das Silvestermenü blogge ich dann noch. Versprochen. 

Am Silvestermorgen werden bei uns traditionell Neujahrsbrezeln gegessen. In der Vergangenheit habe ich sie oft beim Bäcker gekauft. Dieses Jahr hatte ich es erstens vergessen und zweitens keine Lust mich in die riesige Schlange beim Bäcker anzustellen. Also habe ich nach einem Rezept gesucht. Ich muss ehrlich zugeben, ich bin kein Fan von der grünen Seite mit der Kochmütze, aber hier habe ich das Rezept für meine Neujahrsbrezel gefunden. Ich habe nur die Hälfte des Rezeptes gemacht und daraus zwei kleine Brezeln zubereitet. Zugegebenermaßen erinnern die Prachtstücke wenig an schlanke Brezeln, aber geschmacklich waren sie ganz wunderbar. Wir haben sie uns heute morgen ganz genüßlich mit Milchkaffee und süßer Marmelade schmecken lassen. 
 
 


Zutaten:
1 Päckchen Trockenbackhefe
250 ml Milch
500 g Mehl
80 g Butter
80 g Zucker
1/2 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Ei
1 Messerspitze Salz
1 Eigelb 


Zubereitung:

Die Trockenbackhefe mit dem Mehl mischen. Die Butter in einem Topf schmelzen.

Mehl, Zucker, Zitronenschale, flüssiger Butter, Eier, Salz und  lauwarme Milch zu einem Teig verkneten. 

Den Teig 30 Minuten gehen lassen. Ich habe ihn im Dampfbackofen bei 30 Grad mit der Funktion Gären gehen lassen.

Den Teig zu einer langen Rolle formen und als als Brezel auf ein geöltes Blech legen.  Anschließend nochmals 20 Minuten auf dem Blech gehen lassen. 

Den Dampfbackofen auf 150 Grad und 30 % Feuchtigkeit vorheizen. Das Eigelb mit etwas Wasser mischen und die Brezeln damit bestreichen. Im Dampfbackofen 30 Minuten goldgelb backen.

Buon Appetito!

Eure Jules 

Quelle: Neujahrsbrezeln

Donnerstag, 17. Mai 2012

Original Kaasspatzen

Ich wollte schon die ganze letzte Zeit unbedingt ausprobieren, Spätzle selbst zu machen. Eine liebe Freundin von mir kommt selbst aus dem Schwabenland und mit ihr habe ich mich darüber unterhalten. Selbst Schwäbin, macht sie ihre Spätzle natürlich nur selbst. Und da sie mit Ihrem Göttergatten für eine Woche in den Urlaub (wohlgemerkt ins Schwabenländle) gefahren ist, hat sie mir angeboten, mir in der Zeit ihre (es tut mir sehr leid für die Schleichwerbung) "Splätzeria" auszuleihen, um damit die selbstgemachten Spätzle auszuprobieren. Ich wollte ganz gerne mit etwas Traditionellem starten und so habe ich mich für die Käsespätzle entschieden - auch wenn heute eigentlich absolutes Grillwetter ist. Nach meinem Erstversuch, der wirklich super gelungen ist, muss ich wirklich sagen: Ich bin ganz begeistert von diesem Gerät. Das war wirklich super einfach... aber seht Euch selbst das Ergebnis an...





Grundrezept Eierspätzle

500 g Weizenmehl
1 TL Salz
5 Eier (Größe M)
220 ml lauwarmes Wasser


Allgäuer Käsespätzle

150 g Allgäuer Bergkäse
150 g Emmentaler
6 kleine Zwiebeln
1 Packung gewürfelten Katenschinken
etwas Mehl
Butter zum Braten
Salz, frischen Pfeffer

Zubereitung

Alle Zutaten für die Eierspätzle in einer Rührschüssel so lange schlagen, bis Luftblasen entstehen. Dann den Teig ca. 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend den Teig nochmal schlagen. Der Teig sollte sich ziehen lassen, ohne zu reißen.

Einen Topf mit vier Liter Wasser zum kochen bringen und Salz dazu geben. Die Spätzle - auf welche Art ihr sie auch macht (Hobel, Presse, Spätzleria) - in das kochende Wasser geben, kurz aufkochen lassen und mit einer Schaumkelle herausnehmen. Die fertigen Spätzle warm halten. Den Vorgang so lange wiederholen bis der Teig verbraucht ist. Unter die fertigen Spätzle ein Stück Butter geben.

Den Backofen auf 120 Grad Ober- und Unterhitze bzw. den Dampfgarer auf 120 Grad und Feuchtestufe 30 vorheizen. 

Den Käse reiben und mischen. Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in etwas Mehl wenden. In einer Pfanne die vorbereiteten Zwiebeln in etwas Butter anschwitzen. Anschließend den Katenschinken dazugeben. 
 
In einer Auflaufform abwechselnd Spätzle und den geriebenen Käse schichten. Zuletzt die angeschwitzten Zwiebeln sowie den Katenschinken draufgeben. Ca. 10 Minuten im Backofen/Dampfgarer warmhalten bis der Käse geschmolzen ist.

Buon Appetito! 

Eure Jules